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Bandkeramik Museum

 

  

 
 

Das Museum ist geöffnet jeden Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr,

außer an Feiertagen (z. B. Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Neujahr)

Führungen für Gruppen ab 15 Personen jederzeit auf Anfrage unter Telefon-Nr. 09384/9730-0

 


 
 

DAS ERLEBNISMUSEUM DER BESONDEREN ART

Archäologie zum Anfassen

 

Tauchen Sie ein in die Steinzeit vor 7.500 Jahren

 

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestellt
  • Das Leben in der Steinzeit in Themenräume gegliedert
  • Mit Erläuterungstafeln und Objektbeschreibungen
  • Zahlreiche Mitmachstationen
  • Gegenüberstellung von Fundmaterial und Original / Nachbildung
  • Einführungsfilm mit modernster Technik hergestellt
  • Familienfreundlich und seniorengerecht

 

Ein Erlebnis für Jung und Alt:

Verschiedenste Mitmachstationen laden zum Experimentieren ein.

 

 

Die Themenräume umfassen u.a.

     

  • Holzbearbeitung
  • Getreidestraße und Feldbau
  • Haus – Hof – Dorf
  • Keramik: Alltagsgeschirr und Kultgefäße
  • Tonfiguren und Idole: Sie haben uns viel zu sagen.
  • Klans: Die Abkömmlinge des Ahnen
  • Zwei Gräber aus Schwanfeld
  • Schmuckvitrine und Kleiderkammer: Frisuren, Hüte, Kleider – die Mode in der Bandkeramik
  • Die Bandkeramische Küche: Vom Backofen, dem Haushaltsgeschirr bis zum Pflanzenanbau
  • Haus- und Wildtiere: Viehzüchter und Feldbauern
  • Neolithikum und Bandkeramik: Entstehung und Ausbreitung mit Chronologie
  • Entdeckungsgruben 1970: Schwanfeld – ältestes Dorf Deutschlands

 

        

 

Der computersimulierte Einführungsfilm mit modernster Technik als digitale Rekonstruktion zur Geschichte des bandkeramischen Dorfes erleichtert das Verständnis vom Leben vor 7.500 Jahren.

    

 

Behindertengerecht

Mittels Sessellift ist der Zugang zur Ausstellung im Obergeschoss für jedermann möglich.

Eine behindertengerechte Toilette ist im Erdgeschoss vorhanden.

 

Unkostenbeiträge

Erwachsene 2,50 € p. P.
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder, Jugendliche bis 18 Jahre 1,50 € p. P.
Schüler und Studenten über 18 Jahre mit Ausweis, Auszubildende 2,00 € p. P.
Senioren über 65 Jahre, behinderte Besucher mit Ausweis und Erwerbslose 2,00 € p. P.
Familienkarte (2 Erw. und eigene Kinder) 6,50 € p. P.
Gruppen Erwachsene ab 15 Personen 2,00 € p. P.
Gruppen Kinder und Jugendliche ab 15 Personen 1,00 € p. P.
Führung für Erwachsene 15,00 €
Führung für Kinder / Jugendliche 10,00 €
   

 

Öffnungzeiten

Das Bandkeramik Museum Schwanfeld ist an den Sonntagen von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen oder den Besuch von Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten bieten wir Ihnen gerne nach vorheriger Vereinbarung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.

 

Kontakt

Gemeinde Schwanfeld

Rathausplatz 2

97523 Schwanfeld

 

Adresse Bandkeramik-Museum

Pfarrgasse 4

97523 Schwanfeld

     
Verwaltungsgemeinschaft Tel. 09384 / 9730-0  
Rathaus Schwanfeld Tel. 09384 / 9717-0  
E-Mail info@schwanfeld.de  

 

Anfahrt

Wir laden Sie herzlich zu einem erlebnisreichen, informativen und angenehmen Aufenthalt in unserem Museum und in unserer Gemeinde ein. Ob Einzelbesucher, Familien, Senioren oder Kinder und Jugendliche – Sie sind uns alle herzlich willkommen.

 

Für die Gemeinde Schwanfeld

Richard Köth

1. Bürgermeister

 

 
       
 
 
 
 
 

Veröffentlichungen zum Bandkeramik Museum:

 
 
Eröffnung am 16.10.2010 um 11.00 Uhr:
 
Bandkeramik Museum Schwanfeld
Steinzeitbauern vor 7500 Jahren in Franken
 
Im Süden des Landkreises Schweinfurt an der Staatsstraße 2270, ungefähr in der Mitte zwischen Schweinfurt und Dettelbach, liegt das Kleinzentrum Schwanfeld.
 
Die Gemeinde hat heute ca. 2000 Einwohner und erfüllt viele gesundheitliche, wirtschaftliche, sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Wünsche, die ein Bürger an ein modernes Kleinzentrum stellt.
Seit dem Bau der Verbandsschule weiß man von vorgeschichtlichen Funden. Herr Koppelt aus Gerolzhofen entdeckte Grubenverfärbungen, aus denen Scherben der ältesten Bandkeramik zu Tage kamen.
Aufgrund der Bedeutung der anschließenden Grabungen und den Erkenntnissen hieraus, entschloss sich die Gemeinde – auch der geschichtlichen Verantwortung bewusst – ein neues Museum einzurichten. Teile der Funde waren bisher in einem Raum des Rathauses ausgestellt.
Bei dem neuen Museumsstandort handelt es sich um die ehemalige „Fröhr-Scheune“ im Anschluss an das „Fröhr-Haus“ – eines der beiden Volkskundemuseen der Gemeinde.
In der Scheune stehen das Erdgeschoss und das Obergeschoss für das neue Museum zur Verfügung. Der Außenbereich mit dem Freigelände soll für Ausstellungszwecke, sowie für Veranstaltungen und Aktionen genutzt werden.
 
Dieses Projekt konnte von der Gemeinde Schwanfeld nur durch Unterstützung nachfolgender Stellen realisiert werden:
 
·       Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), sowie
   der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken
·       sowie von Sponsoren.
 
Die baulichen Anlagen wurden gefördert durch das
·       Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken und die
·       Bayerische Landesstiftung, sowie der
·       Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern
 
Konzepte und Entwicklung:
 
·       Prof. Dr. Jens Lüning (Archäologie und Themenplanung)
·       Daniela Schedel, M.A. (Konzeptentwicklung)
·       Ursula Sauer-Hauck, Innenarchitektin Dipl.-Ing.(FH), dem
·       „Projektbüro für kulturelles Design“ Herr Hauck in der Ausführung
·       1. Bürgermeister Richard Köth – Projektausschuss - Arbeitskreis AK Geschichte und Kultur - viele Ehrenamtliche aus der Gemeinde
 
Unter fachlicher Begleitung
·       der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München,
·       und des Bezirks Unterfranken, sowie mit Unterstützung
·       der Leader-Aktionsgruppe Schweinfurter Land e. V. und
·       des Regionalmanagements Schweinfurter Land.
 
 
 
Pressenotiz von J. Lüning, 6.10.2010 zum Museum
 
Im Zentrum der Ausstellung stehen die Ergebnisse der Ausgrabungen in Schwanfeld, Lkr. Schweinfurt, Unterfranken in den Jahren 1979-1985 und 2003, durchgeführt von Prof. Dr. Jens Lüning, Universität Köln/Frankfurt/M., anfangs in Kooperation mit der Universität Leiden, Niederlande (Prof. Dr. P.J.R. Modderman). Sie waren Teil eines von der DFG über 10 Jahre geförderten Projektes zur „Erforschung der Ältesten Bandkeramik“ zwischen Rhein und Ungarn.
 
In mehreren Dissertationen und Magisterarbeiten an der Universität Frankfurt/M., die zwischen 1990 und 2005 über dieses Projekt erschienen, erwies sich Schwanfeld als einer der wichtigsten Plätze der Untersuchungen. Er ist der älteste von allen (ab 5500 v. Chr.), weshalb sich das heutige Dorf Schwanfeld als „Ältestes Dorf Deutschlands“ bezeichnen darf.
 
Hier wurde in bester Erhaltungsqualität der bis dahin unbekannte, komplizierte Haustyp dieser bäuerlichen Frühstufe erkannt. In ebenso klarer Ausprägung trat das „Hofplatzmodell“ auch schon in dieser Frühzeit als Grundmodell für die folgenden 500 Entwicklungsjahre der bandkeramischen Kultur zutage. Mit ihm einher ging ein tiefer Einblick in die bandkeramische Familienstruktur und Klanverfassung. Anhand zweier Gräber gelang schließlich eine bisher wohl einmalige Verbindung zwischen Dorfgeschichte und Personengeschichte und damit zugleich ein Blick in den damaligen Ahnenkult.
 
Alle diese Aspekte und darüber hinaus die Themen Holzbautechnik, Getreidebau, Keramik, Kunst, Idolatrie, Kleider-, Hut- und Frisurenmode sowie die bandkeramische Küche werden Jung und Alt
in verständlicher Sprache und moderner Inszenierung vorgeführt, als vielfältiges Original-Repliken-Mitmach- und Anfassmuseum.   
 

 

 
 
 
Pressenotiz von Frau Ursula Sauer-Hauck, Innenarchitektin - Dipl.Ing.(FH) vom 5.10.2010 (Gestalterin) zum Museum
 
Der Entwurfsgedanke des nun visualisierten Museums, resultiert  aus dem Zusammenwirken und Zusammenfügen baulicher Fakten, wissenschaftlicher Ziele, finanzieller Vorgaben und meiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Ausstellungsarchitektur.
 
Die bauliche Vorgabe in Form der klar strukturierten Fröhrscheune erwies sich durch ihre statische Gliederung, als bestens geeignet  museale Raumeinheiten zu schaffen.
 
Die wissenschaftlichen Zielvorgaben konnten in gewünschter Abfolge zu einem sinnvollen Rundgang aneinandergereiht werden, so dass den Museumsbesucher ein schlüssiges Konzept erwartet.
 
Die finanziellen Vorgaben erforderten preisbewusstes Handeln, welches durch den bewussten Einsatz von Materialien, Bezugsquellen  und einer symbiotischen Verbindung von Planung und Ausführung erreicht wurde.

Durch gegenseitiges Vertrauen, unkonventionellem Handeln aller Beteiligten und beispielgebendem Engagement der Gemeinde Schwanfeld ist ein Kleinod in der ländlichen Museumslandschaft entstanden.
 

 
Für die Gemeinde Schwanfeld
 
gez. Richard Köth
1. Bürgermeister
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
Ursula Lux, Freie Journalistin:
 
Zur Museumseröffnung am 16. Oktober 2010
Ein neues Schatzkästchen in einer wertvollen Gemeinde
Schwanfeld hat eine weitere Attraktion: Das Bandkeramik-Museum ist eröffnet
Schwanfeld: Das älteste Dorf im Landkreis ist um ein wahres Schatzkästchen reicher. Mit dem Bandkeramik-Museum setzen die Schwanfelder ihren Urahnen ein Denkmal. 7500 Jahre ist es her, dass die Menschen im Gebiet der heutigen Gemarkung ihre charakteristischen Langhäuser bauten und sesshaft wurden. 150 Jahre lang hätten die vermutlich aus Osteuropa stammenden Bandkeramiker in vier Höfen hier gelebt, erklärte Jens Lüning. Der ehemalige Professor für Vor- und Frühgeschichte hat die Siedlung aus jener fernen Zeit mit ausgegraben und auch das neue Museum mit eingerichtet.
Auch wenn da oft „rheinische Frohnatur und fränkische Kautzigkeit“ aufeinander geprallt seien, so die InnenarchitektinUrsula Sauer-Hauck, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jens Lüning verstand es, die Besucher der Eröffnungsfeierlichkeiten mit in die Zeit der neolithischen Revolution zu nehmen. „Sitzen Sie gut?“, fragte er seine Zuhörer und erklärte ihnen, dass die Stühle, auf denen sie säßen, eine Erfindung jener Bandkeramiker seien. Allerdings hätte damals noch nicht jeder sitzen dürfen, die „frühesten Möbel Europas“ waren der Führungsschicht vorbehalten. Lüning weckte auch die Neugier auf das „ungewöhnliche Museum“. Nicht nur dass es sich ausschließlich der Zeit der Bandkeramik widmet, ist außergewöhnlich, es sollte auch ein Museum zum Anfassen werden: Von jedem Originalfund gibt es Nachbildungen zum „Be-greifen“.
Und das nutzen die ersten Besucher auch gleich. Da wird ein Baumstamm mit Steinzeitäxten traktiert, dort kniet ein erwachsener Mann vor einem Mahlstein und versucht mit einem zweiten Stein Körner zu Mehl zu mahlen. Ein junges Paar schmückt sich mit den Filzhüten der Zeit und die Kinder schlüpfen in die Kleider der Bandkeramiker. Im Museum lässt sich nicht nur ein Blick in die Welt vor 7500 Jahren werfen, man kann auch in die Haut eines Bandkeramikers schlüpfen.
„Sind Sie stolz auf ihre Gemeinde!“, rief die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Karin Renner Bürgermeister Richard Köth zu. Aber das war der bereits, denn sei besonderer Dank galt neben den offiziellen Unterstützern vor allem seinen Schwanfeldern, die seine Pläne mitgetragen und immer und überall mit angepackt hätten. Die wiederum lobten ihren Rathauschef. Hinter vorgehaltener Hand erzählte seine Stellvertreterin einem Besucher, dass Köth oft noch nachts um zwei am Computer E-Mails beantwortet habe, um dieses Projekt rechtzeitig fertig zu bekommen.
Schade, dass Innenstaatssekretär Gerhard Eck diesmal im wahrsten Sinne des Wortes ein „Schirmherr“ sein musste. Zur Eröffnung goss es wie aus Eimern. Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch, die Grundschüler hatten eigene Lieder getextet, die die Bandkeramiker und ihre Zeit vorstellen, und der Musikverein umrahmte die Veranstaltung. Trotz des Regens wurde der Steinzeitbackofen geschürt und ein Steinzeitbrot hineingeschoben und auch Eintopfgerichte wie vor 7500 Jahren wurden gereicht
Die Begeisterung für das neue Museum ist groß, nicht nur bei Wissenschaftlern und Vertretern der Politik und der Wirtschaft, sondern auch und vor allem bei der Bevölkerung Schwanfelds. Das Bandkeramik-Museum ist das neue Schatzkästchen, doch mindestens genauso wertvoll für den Ort sind seine Menschen:
Die Dorfgemeinschaft, geleitet von einem hoch engagierten Bürgermeister, die das Museum ermöglicht hat.

 

 

 

 


Bandkeramik Museum Schwanfeld
Schweinfurter Tagblatt vom 01.06.2011:
Tausendster Besucher ist eine ganze Klasse
 
 
 
 
Am 31.05.2011 besuchten uns am Vormittag die Schülerinnen und Schüler der jahrgangsgemischten Klasse 1 bis 4 b der Montessori-Grundschule aus Schweinfurt. Unter den 23 Kindern und ihren zwei Lehrkräften befand sich die 1.000 ste Besucherin/Besucher im Jahr 2011.
Seit der Eröffnung des Museums am 16.10.2010 durften wir damit bereits über 1.500 BesucherInnen in unserem Museum begrüßen.
Die äußerst positiven Reaktionen zur Dauerausstellung Bandkeramik sind zumindest ein kleiner Dank für alle in diesem Museumsprojekt engagierten Ehrenamtlichen. Gerne nehmen wir weitere Unterstützung – beispielsweise für den sonntäglichen Besucherdienst (Kasse etc.) – an.
Die begeisterten Kinder und Lehrkräfte der Montessori-Schule genossen das Museum, die Mitmachstationen und freuten sich über die kleine Überraschung.
 
Richard Köth
1. Bürgermeister

 

Internationaler Museumstag 2012 – ein voller Erfolg
 
 
 
 
„Im Schweinfurter Land wurde der Museumstag mit einer Museumsnacht für Kinder schon am Samstag im Schwanfelder Bandkeramik-Museum eröffnet. Das Motto für dieses Jahr lautete „Welt im Wandel – Museen im Wandel“. Und das probierten über 30 Kinder am Schwanfelder Bandkeramik- Museum selbst aus. Die Mädchen und Buben übten sich mit den Steinzeitwerkzeugen beim Getreide mahlen, schlüpften in die Gewänder der Steinzeit-Menschen, verpflegten sich mit Stockbrot am offenen Feuer und übernachteten in den Räumen des Museums“, so ein Ausschnitt auf der Frankenseite der Mainpost vom 21.05.2012.
 
Ob beim Stockbrotbacken, beim Bemalen von Keramik oder bei der Fackelwanderung zur Schule (Ort der Ausgrabungen) – begeistert nahmen Kinder und Erwachsene die Angebote an.
Für viele Kinder war auch
Beschreibung Downloads auf dieser Seite
Veröffentlichung Zeitschrift Bayer. Archöologie 4-2010   Bayer. Archäologie 4-2010.pdf 
Flyer Sehenswertes in Schwanfeld   2010 Sehenswertes.pdf 
Flyer Bandkeramik-Museum Schwanfeld   2012 Bandkeramik Museum Schwanfeld 01.pdf 
Einladung zum Internationalen Museumstag ab Samstag, 14. Mai und Sonntag, 15. Mai 2011   2011 Intern Museumstag Bandkeramik Museum Schwanfeld aktuell.pdf 
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