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Mühleberg (CH)

Besuch 30 Jahre Partnerschaft

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das 1. Juliwochenende war geprägt von den Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit unserer Schweizer Partnergemeinde aus Mühleberg.

Die 83 Gäste waren wieder von der Gastfreundschaft der Schwanfelder überwältigt. Viele neue Freundschaften wurden geschlossen, bestehende neu aufgefrischt. Das Wochenende hat aber der Verbindung insgesamt neue Impulse verliehen, weil der Delegation 24 Kinder angehörten, die die Partnerschaft einmal weiterführen sollen.

Ich möchte mich auf diesem Wege - ohne Namensnennung - bei all denjenigen bedanken, die zum großartigen Gelingen des Treffens beigetragen haben. Mein besonderer Dank gilt den Gasteltern, die sich als wirkliche Botschafter unserer Gemeinde erwiesen haben.

Ich danke den beteiligten Vereinen, dem Musikverein, dem Jugendspielmannszug für die musikalische Umrahmung, der Feuerwehr für die Sicherung des Festzuges, dem Verein für Volkstanz- und Brauchtumspflege, den Fahnenabordnungen der Vereine, den Kindern der Musikschule Hornung und den Kindern der Verbandsschule.

Ein Dank auch an die Organisatoren im Europaverein, die anlässlich des Besuches ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet und durchgeführt haben. In diesen Dank schließe ich ausdrücklich die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund mit ein, ohne die der reibungslose Ablauf eines solchen Festes nicht möglich gewesen wäre.

Ich möchte mich aber auf diesem Wege noch einmal für das Geschenk bei der Gemeinde Mühleberg an die Schwanfelder Bürger bedanken. Der Tisch und die beiden Bänke fügen sich harmonisch in das Ensemble neben dem Partnerschaftsdenkmal ein und bieten den zahlreichen Spaziergängern und Wanderern die Möglichkeit, an dieser Oase der Ruhe Kraft zu schöpfen, Besinnung und Einkehr zu halten.

Zuletzt ein Dank an die Fa. Neuhoff, die im Auftrag der Gemeinde Mühleberg die Sitzgruppe fertigte und in der Kembachaue installierte. Die Sitzgarnitur wurde aus Schweizer Gneis, der aus dem Maggia-Tal im Tessin stammt, hergestellt. Mit dem Material wurde versucht, eine dauerhafte Brücke zu unseren Schweizer Nachbarn zu schlagen. Die Fa. Neuhoff hat nicht nur das Sitzensemble hergestellt, sondern auch die Sonnenuhr, das Partnerschaftsgeschenk der Gemeinde Schwanfeld, wurde in ihren Werkstätten gefertigt (s. Bild).

Das Zusammenwirken aller Gruppierungen hat wieder einmal eindrucksvoll bestätigt, dass Schwanfeld ein intaktes Gemeinwesen ist. Nochmals vielen Dank an alle!

H.-G. Eichelbrönner

Bürgermeister

 

Bericht vom Besuch unserer Schweizer Gäste

"Endlich ist es da, das ersehnte Wochenende! Ganz Schwanfeld fiebert ja schon seit langem dem großen Ereignis entgegen", mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Hans - Georg Eichelbrönner 80 Gäste, darunter 22 Kinder und Jugendliche aus der Schweizer Partnergemeinde Mühleberg, die anlässlich des 30 -jährigen Bestehens der Partnerschaft nach Schwanfeld gekommen sind. Da viele "alte" Freunde und Bekannte angereist waren, war die Unterbringung in Gastfamilien kein Problem. Programm und Organisation gestaltete federführend der Europaverein in Zusammenarbeit mit Vertretern der Gemeinde.

"Schwanfeld kennen lernen" war das Motto der Begegnung. In einzelnen Gruppen erkundeten die Gäste mit ihren Gastgebern den Judenfriedhof, das ehemalige Kloster Heiligenthal, und die Kleinwasserkraftanlage in der Gehringsmühle. Daneben wurden Betriebe der Erlebniswelt Schwanfeld, wie das Natursteinwerk, die Druckerei und das Möbelhaus vorgestellt.

Mit einer musikalischen Reise durch Europa begrüßten Kinder der Grundschule Schwanfeld, unter der Leitung von Marie - Luise Hornung die Gäste am Festabend, durch dessen Programm die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Gerlinde Bausenwein führte.

Bürgermeister Hans-Georg Eichelbrönner ging in seiner Ansprache auf die geschichtliche Entwicklung der Partnerschaft ein und wies darauf hin, dass die Schweiz geographisch im Herzen Europas liegt und dass es bereits, obwohl die Europabefürworter in der Schweiz in der Minderheit sind, Gespräche zwischen dem Schweizer Bundespräsidenten Joseph Deiss und dem Kommissionspräsidenten Romano Prodi gab. "Wer weiß, eines Tages wird die Partnerschaft Mühleberg Schwanfeld wegweisend und modellhaft sein für die Verbindung der Schweiz zur EU", so der Bürgermeister.

Gemeinderatspräsident Bernhard Ruedi bat um Verständnis dafür, dass die Schweizer gemächlicher am Haus Europa bauen. Er stellte klar, dass hierzu auch in Mühleberg noch große Vorbehalte bestehen. Obwohl die Leute in beiden Gemeinden sich in den letzten Jahren verändert haben, wurden die Freundschaften vertieft, betonte er die Bedeutung der Partnerschaft. Großen Applaus erhielt die Tanzgruppe des Vereins für Volkstanz- und Brauchtumspflege für ihre Vorführungen.

In einem Festzug mit Fahnenabordnungen der Vereine, musikalisch gestaltet vom Musikverein und Spielmannszug, zog die Gemeinschaft zum Mühleberg Denkmal, das bereits anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Partnerschaft errichtet wurde. Nach dem Todengedenken tauschten die Repräsentanten der Gemeinden ihre Gastgeschenke aus. Bürgermeister Hans-Georg Eichelbrönner überreichte eine Sonnenuhr und wünschte der Gemeinde Mühleberg "nur Sonnentage".

Die Schweizer Gäste ergänzten den Platz am Denkmal mit einer Sitzgarnitur aus Schweizer Granit.

"Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit'ren Stunden nur", mit diesen Worten überreichte Bürgermeister Hans- Georg Eichelbrönner das Gastgeschenk an die Schweizer Gäste

Bild v.l.:
Mitglied des Schweizer Großrats Walter Balmer, Gemeindepräsident Jürgen Patzen, Vorsitzende des Europavereins Gerlinde Bausenwein, Bürgermeister Hans-Georg Eichelbrönner, Ruth Barth, Gemeinderatspräsident Bernhard Rüedi, Hermann Schmid

 

Einladung 30 Jahre Partnerschaft Schwanfeld Mühleberg

Beschreibung Downloads auf dieser Seite
Programm zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft Schwanfeld - Mühleberg vom 02. - 04. Juli 2004   muehleberg30prog.pdf 
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