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Große Tage und schöne Erlebnisse liegen hinter uns ...


31.08.2009

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ein interessantes und sehr gut angenommenes Ferienspaß-Programmangebot, schöne Fest- und Feiertage und eindrucksvolle Begegnungen mit jungen Leuten aus der ganzen Welt liegen hinter uns.
Die Urlaubszeit für die Berufstätigen geht zu Ende – in wenigen Tagen beginnt das neue Kindergarten- und Schuljahr.
 
1. Das Ferienspaß-Programm vom 03. bis 14.08.2009
war wieder sehr abwechslungsreich und wurde begeistert von den Kindern angenommen. Spaß, Sport und Spiel – aber auch das Kennenlernen unseres Ortes und Angebote der örtlichen Vereine – waren wieder zentrale Themen des Programms.
 
 
 Die Kinder warten auf den Startschuss zur „Fotosafari“
 
Ich bedanke mich bei allen Betreuerinnen und Betreuern für die Mitarbeit, vor allem auch bei den mitwirkenden Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen – ohne dieses ehrenamtliche Engagement könnten die Unkostenbeiträge in dieser Höhe, trotz gemeindlichen Zuschüssen, nicht gehalten werden.
Unsere Angebote sollen attraktiv sein – aber auch dem finanziellen Rahmen der Eltern nicht sprengen.
Ich bitte auch weiterhin um Ihre Unterstützung.
 
2. Internationales Workcamp vom 16. bis 29.08.2009
Gespannt erwarteten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Nationen – Japan, Südkorea, Russland, Türkei, Griechenland, Italien, Spanien und Deutschland - zum Projekt „Säuberung und Aufbereitung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte unserer Heimatmuseen“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für diese freiwillige Arbeit bei unserem Projektpartner aus Stuttgart beworben.
 
 
Auf dem Bild fehlt Mariana Zikou aus Griechenland (musste leider schon am Vortag abreisen)
 
Um es gleich vorweg zu nehmen:
Es war ein überaus erfolgreiches Projekt mit einer hervorragenden Gruppe, großer Motivation und persönlichem Einsatz jedes Einzelnen. Obwohl sich die jungen Leute vor dem Camp nicht gekannt haben, herrschte von Anfang an auch mit der Gemeinde eine sehr herzliche und vertrauensvolle Atmosphäre und auch die geleistete Arbeit der Gruppe übertraf alle Erwartungen.
Nicht nur das eigentliche Projekt wurde bearbeitet: Die Teilnehmer des Workcamps stellten auch persönliche Fähigkeiten und berufliche Erfahrungen bereitwilligst in den Dienst der Gemeinde.
 
Dadurch konnte das Bachgeländer zwischen Hauptstraße und Raiffeisenstraße nicht nur entrostet und gestrichen werden, sondern erhielt auch noch von den „Kunststudentinnen“ eine künstlerische Note.
 
 
Mit ihren vorgelegten Entwürfen und dem Wort „Danke“ in allen vertretenen Sprachen wollten sie ihre Verbundenheit mit der Dorfbevölkerung für die ebenfalls sehr herzliche Aufnahme zum Ausdruck bringen. Dass ihnen sogar Obst, Getränke und Lebensmittel von „fremden Menschen“ gebracht und spendiert wurden, war für sie unerwartet und faszinierend.
Leider wurde diese künstlerische Bestleistung am Abend darauf vermutlich mit einem Skateboard von Unbekannten beschädigt, was Mariana und Carmen so enttäuschte, dass sie überlegten, ob sie nicht gleich aufhören sollten, wenn es doch eh nur zerstört würde. Mit vereinten Kräften konnten die beiden motiviert werden, weiter zu machen – in der Hoffnung, dass so etwas nie mehr vorkommt.
 
Wie sich erst während des Camps herauskristallisierte, hatten wir auch eine italienische Architektin und einen russischen Topographen in unserer Mitte. Da sich weder vom „Nedersanwesen“ noch vom „Fröhrshof“ Bestandspläne in den gemeindlichen Unterlagen befinden, befragte ich die beiden – inwieweit sie gewisse Skizzen erstellen und Vermessungen der Gebäude vornehmen könnten.
 
 
Mit größter Präzision und Erfahrung gingen sie ans Werk. Ihre Fachkunde und Ausdauer führte zu hervorragenden Ergebnissen. Nach Aussage „unserer italienischen Architektin“ will Sie uns sogar noch CAD-Pläne aus Italien zumailen. Dies ist für die Gemeinde insofern sehr wichtig, da wir in naher Zukunft ohnehin Grundlagen für die weitere Entwicklung unserer Heimatmuseen und der Dauerausstellung benötigen.
 
Auch die Säuberung und Auffrischung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte aus den Heimatmuseen wurde von der Gruppe mit großem Engagement durchgeführt. Insbesondere durch die Holzbehandlung verschiedenster Teile ist dem Holzwurm zumindest an den behandelten Flächen Einhalt geboten.
 
 
Sehr dankbar nahm die Gruppe auch jegliche gemeindliche Unterstützung an.
Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, konnten die fröhliche und unbeschwerte Art der Gruppe am Jahrmarktsamstag und –sonntag am Festplatz erleben.
 
Am Jahrmarktsonntag stellte sich die Gruppe den Festbesuchern vor und sang einige Lieder aus ihrer Heimat. Auch fanden die Speisen und Getränke ihre uneingeschränkte Zustimmung.
 
 
Ob es die Dorfbevölkerung oder die Jahrmarktbesucher waren: Die Schwanfelder Gastlichkeit, Aufgeschlossenheit und das Leben auf dem Dorf faszinierte unsere internationalen Gäste. Unterstützt und gestärkt wurde dieses Empfinden durch verschiedene Treffen in Schwanfeld und Umgebung. Ob am Begegnungsabend oder bei anderen Gelegenheiten: Die internationale Küche mit vielen Köstlichkeiten wurde geschätzt und bereicherte die Treffen.
 
Für die freundliche Aufnahme der Gruppe in unserer Gemeinde danke ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern – Sie haben damit auch ein Zeichen der Völkerverständigung gesetzt. Das gilt auch für Vereine, die unseren Gästen ihre Einrichtungen vorstellten.
Besonders danke ich auch den Helferinnen und Helfern und den Mitgliedern des Gemeinderates bei der Durchführung der „Meetings“(Treffen) an mehreren Abenden, sowie den Ansprechpartnern betreffend der Renovierungsarbeiten an den landwirtschaftlichen Geräten für alle Mithilfe, den Fahrerinnen und Fahrern bei den Ausflugsfahrten und ganz besonders danke ich meiner Stellvertreterin, 2. Bürgermeisterin Doris Neuhoff, für alle Unterstützung während des gesamten Treffens.
 
 
Ich verweise auch auf den Zeitungsartikel im Schweinfurter Tagblatt vom 26.08.2009 und dem Beitrag in der Frankenschau (3. Bayerisches Fernsehen) vom 26.08.2009.
 
Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen uns wieder besuchen – wir freuen uns schon darauf.
 
3. Jahrmarkt am 22./23.08.2009
 
„Gut gemischt war das Angebot bei der inzwischen 424. Auflage des Schwanfelder Jahrmarktes, das mit verkaufsoffenen Geschäften, Buden und Verkaufsständen auch diesmal viele Besucher angelockt hat“, so beginnt der Zeitungsartikel über die Jahrmarkttage.
 
 
Erfreulicherweise gut meinte es der Wettergott mit uns, und so herrschte bereits am Samstag – beginnend mit unseren Senioren am Nachmittag und anschließend am gut besuchten Abend mit „Sammy“ – rege Jahrmarktstimmung. Die Besucher nutzten sogar die Möglichkeit des Tanzes und trugen so zusätzlich zu einem stimmungsvollen Abend bei.
 
Nach dem eindrucksvollen Festgottesdienst am Sonntag, nutzten die Besucher zahlreich das Angebot des Mittagessens.
 
Einer der Höhepunkte am Nachmittag war der Vortrag von Herrn Prof. Dr. J. Lüning: „Schwanfeld in der Steinzeit  - Die Ausgrabungen zur Bandkeramik in den Jahren 1979 bis 85 und das neue Museum“.
 
 
Besucher aus nah und fern zog es ins überfüllte Bürgerzentrum um sich zu vor genannten Themen aus erster Hand wissenschaftlich zu informieren.
In einer PowerPoint-Präsentation umriss Prof. Lüning das gesamte Spektrum der Ausgrabungen von 1979 bis heute, die wissenschaftliche Auswertung der Grabungen und verdeutlichte die Bedeutung der Schwanfelder Funde für Archäologie insgesamt.
Auch auf die geplante Dauerausstellung in der Fröhrsscheune ging er ein
 
 
Mit seinen anschaulichen Ausführungen und seiner lebendigen Vortragsart schaffte er es , dass sich die Anwesenden ein Bild vom Leben in der Steinzeit machen konnten - s.a. ausführlicher Bericht im Schweinfurter Tagblatt vom 27.08.2009 „Erlebte Geschichte: Ein Clanchef lümmelt nicht“.
 
Auch die sonstigen Angebote, beispielsweise die offenen Geschäfte und Betriebe, die Marktstände in der Dorfstraße und der Kirchgasse, der Kunst- und Handwerkermarkt im Garten Schneider und im Bürgerzentrum wurden von den zahlreichen Besuchern gut angenommen.
Ebenso die geöffneten Heimat-Museen, die Ausstellung „Bandkeramik“ im Rathaus und das Kinderprogramm rund ums Rathaus und im Fröhrshof; der „Verein Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V.“ hatte ebenfalls wieder großen Zulauf.
Ein Besuchermagnet war wieder das Kloster Heiligenthal und der Judenfriedhof. Die sehr informativen und übereinstimmend gelobten Führungen fanden große Anerkennung – die zwei eingesetzten Shuttle-Busse waren dauernd im Einsatz.
 
Auch mit dem Festbetrieb am Sonntag können wir sehr zufrieden sein. Dank des großen Engagements der beteiligten Schwanfelder Geschäfte und Betriebe, konnten die Helferinnen und Helfer des Festbetriebes erstmalig mit einheitlichen Polo-Shirts ausgestattet werden. Herzlichen Dank dafür.
 
Verschiedene Bilder und ggf. Filme (TV Touring und BR-Online) werden wir ins Internet stellen – besuchen Sie uns doch auch mal unter www.schwanfeld.de.
 
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
am Schluss bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich bei Allen zu bedanken, die durch ihr Engagement und ihre Mitarbeit zum gelingen der letzten Wochen beigetragen haben.
Ich schicke es vorweg: Sollte ich jemanden vergessen haben, so danke ich besonders für die Mithilfe.
 
Ich danke
 
  • allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für große und kleine Dienste
  • allen, die sich beim Ferienspaß eingesetzt haben und den Kindern viel Freude bereitet haben
  • allen, die sich beim Internationalen Workcamp engagiert haben und gute Botschafter Schwanfelds, Bayerns und Deutschlands waren
  • allen Besuchern des Jahrmarktes, den Helferinnen und Helfern vor und während des Festbetriebs, sowie beim Auf- und Abbau
  • den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis
  • allen beteiligten Vereinen und Gruppen, den geöffneten Geschäften und den vielen Ausstellern
  • allen Mitwirkenden und Vortragenden vor und in den Museen und im Rathaus, sowie den beteiligten Fahrern, Plakatierern und und und...
  • vor allem danke ich auch allen Mitverantwortlichen für die hervorragende Zusammenarbeit, Organisation und Mithilfe.
 
Wir können stolz auf unsere Dorfgemeinschaft sein – Danke! Ich bitte weiter um Ihre Unterstützung.
 
Ihr Bürgermeister
 
Richard Köth
 

 



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