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Ehrenamtliche Hilfe für Fahrdienst gesucht – schenken Sie Freude an ältere Mitbürger


16.01.2012

 
Bürger für Bürger: Sie fahren ältere Mitbürger zum Arzt, zur Kirche, zu Veranstaltungen, zum Einkaufen oder sonst wohin? Dann melden Sie sich bitte.
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
vielleicht oder hoffentlich fühlen Sie sich angesprochen.
Ältere Menschen, die allein zu Hause leben, leiden häufig darunter, dass ihre Kontakte nach außen immer weniger werden. Familienangehörige – sofern überhaupt vorhanden - haben oft nicht die Zeit, sich ausreichend zu kümmern, der Kreis gleichaltriger Freunde nimmt immer weiter ab, und neue Menschen kennen zu lernen ist nicht leicht. Um nicht ganz in die Altersisolation zu verfallen, sollten Angebote von den Betroffenen genutzt werden.
Die Wege zu Fuß sind aber oft beschwerlich und nicht überall lassen sich Fahrdienste problemlos mit Nachbarn lösen.
 
Auf der anderen Seite wurde mir in persönlichen Gesprächen auch schon angedeutet, dass es sicher auch MitbürgerInnen gibt, die sich vorstellen könnten – hier zu helfen. Ehrenamtliche Arbeit ist wichtig und kann auch viel Freude und Erfüllung bereiten. Es macht nicht reich, aber bereichert: Jeder Mensch, der etwas voranbringen will, hat eine bessere Lebensqualität als jemand, der nur für sich selbst lebt. Oliver Hassencamp – ein deutscher Schriftsteller - hat einmal gesagt:Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.“
 
Dankenswerter Weise werden schon vielfältige Hilfen vom „Helferkreis“ im Pfarrverband unter der Leitung von Frau Rosi Leiter (Handynummer 0175 / 2 29 68 64) angeboten. Auch dort ist steigender Bedarf zu erkennen. Ebenfalls habe ich mit Herrn Pfarrer Benkert, Herrn Diakon Georg Kirchner („Helferkreis“) und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates über dieses Thema gesprochen:
Hier könnte eine segensreiche Zusammenarbeit (Kooperation mit dem „Helferkreis“) wachsen – zum Wohl unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Schwanfeld – wagen wir doch einfach den Versuch!
Es könnte eine gemeindliche Anlaufstelle geben und die Koordination – soweit möglich – über den „Helferkreis“ laufen.
 
Wenn wir Helferinnen und Helfer gefunden haben, die diesen Dienst übernehmen würden, liegt es nur noch an den Seniorinnen und Senioren, ob sie die Hilfe annehmen. Vielleicht muss auch hier Überzeugungsarbeit geleistet werden – oft meinen die Betroffenen, sie müssten unbedingt allein zurechtkommen.
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
werben Sie – für Helfer und auch, dass die Angebote von den Betroffenen angenommen werden.
 
Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger haben es durch ihr Lebenswerk verdient, dass sie auch im Alter am dörflichen Leben Anteil nehmen können und Freude daran haben. Dank ihrer Aufbauleistungen stehen uns heute ganz gute Rahmenbedingungen zur Verfügung.
 
Bewusst nutze ich den Anfang des neuen Jahres, um diesen Appell zu starten.
 
Es sind keine Worthülsen, wenn ich bei verschiedenen Anlässen schon öfters von „Schwanfeld – liebenswert, modern und attraktiv“ gesprochen habe. Wir haben gute Chancen, dass sich auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Gemeinde wohl fühlen und sich auch im Alter am Gemeindeleben beteiligen können.
 
Wenn Sie bereit wären, Fahrdienste zu übernehmen oder Fragen haben, melden Sie sich bitte während der üblichen Öffnungszeit auf der Verwaltungsgemeinschaft (Tel. 97300), bei mir oder per E-Mail an richard@koeth-schwanfeld.de .
 
Zeigen wir Solidarität.
 
Ich danke Ihnen bereits im Voraus ganz herzlich.
 
Richard Köth
1. Bürgermeister
 
 
 


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