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Auftaktveranstaltung zur umfassenden Dorferneuerung


09.05.2012

Herzlichen Dank für die Teilnahme
 
In der am 26.04.2012 stattgefundenen Auftaktveranstaltung äußerten sich die zahlreichen Anwesenden sehr positiv und aufgeschlossen zum Thema Dorferneuerung in Schwanfeld. Im Herbst 2008 hatte der Gemeinderat einen Antrag an das Amt für Ländliche Entwicklung gestellt.
 
Nach der Begrüßung war es mir wichtig, in einem kurzen Abriss und einer Zusammenfassung über die bisherigen Aktivitäten zur Dorferneuerung zu informieren. Bereits 2003 referierte ein Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung im Rahmen einer Veranstaltung der Hanns-Seidl-Stiftung über dieses Thema. Auch brachte ich meine Einschätzung zum Ausdruck, dass die Dorferneuerung eine einmalige Chance sei, unser Dorf noch schöner, lebenswerter und attraktiver zu machen.
Die Dorferneuerung ist für die Weiterentwicklung des Ortes ein notwendiger Schritt – eine Weichenstellung für die Zukunft. Die Grundlagen sollen in Arbeitskreisen mit Bürgerinnen und Bürgern für die Dorfgemeinschaft erarbeitet werden, damit auch Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die für die Dorfgemeinschaft wichtig sind. Bürgerinnen und Bürger – Jung und Alt - sollen so aktiv mit eingebunden werden, um ihr Wohnungsumfeld mit zu gestalten.
 
 
 
Peter Doneis, stellvertretender Abteilungsleiter für Land- und Dorfentwicklung erläuterte, das Ziel der Dorferneuerung sei, den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken. Dabei gehe es um die Verbesserung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Ort.
Das Programm umfasst folgende Punkte: Baulich-gestalterische Verbesserungen, Optimierung der Verkehrsverhältnisse, Gestaltung von ortsbildprägenden Plätzen und Grünflächen, Schaffung von dorfgemäßen Freizeit- und Erholungseinrichtungen, naturnaher Ausbau der Gewässer und Förderung der Dorfkultur.
Dabei habe jede Ortschaft ihren eigenen Charakter, es gebe kein Schema, das für alle Gemeinden passt.
Es solle auch keine Planung vom Amt übergestülpt werden. Es gelte nun, mit offenen Augen durch Schwanfeld zu gehen und zu sehen, was gemacht werden könne.
Auch im privaten Bereich könne vieles gemacht werden. Hier entscheide aber der Besitzer allein. Oft zeige sich, sagte Herr Doneis, dass die Liebe der Eigentümer vorhanden ist, alte Bausubstanz zu erhalten. Diese privaten Maßnahmen werden mit bis zu 30 Prozent gefördert, wenn sie den Förderrichtlinien entsprechen.
Anschließend erläuterte der Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung den weiteren Ablauf. Für Bürgerinnen und Bürger, die an der Mitarbeit in Arbeitskreisen bereit sind, findet am 15./16. Juni 2012 eine Schulung / Start Up Seminar in der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim statt. Hernach sollten sich drei bis vier Arbeitskreise bilden, die Vorschläge als Maßnahmenplan erarbeiten und der Öffentlichkeit in Veranstaltungen vorstellen.
 

 
Bei den anschließenden Fragen aus dem Zuhörerkreis ging es u.a. auch um mögliche Projekte, die finanzielle Abwicklung von Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich, die finanzielle Beteiligung der Grundstückseigentümer an gemeindlichen Maßnahmen, wie auch um Fragen zur Arbeit der Arbeitskreise und zur Anzahl der Sitzungen.
Erfreulicherweise erklärten bereits nach der Veranstaltung mehrere Bürger ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in den Arbeitskreisen.
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
je breiter die Basis (Beruf, Alter, Familienstand, Vereine etc.) der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitskreisen ist, desto erfolgreicher könnte eine „Dorferneuerung“ werden. Ich lade deshalb erneut ein - machen Sie in dieser „Bürger-Aktion“ mit – stellen Sie sich in den Dienst für unsere Gemeinde.
Zitat aus einer Informationsschrift des Amtes für Ländliche Entwicklung: „In Arbeitskreisen sind alle Bürger aufgerufen, ihre Vorstellungen für eine Neugestaltung des Verfahrensgebietes, also ihres Dorfes, einzubringen. Diese Arbeitskreise haben bei der Dorferneuerung eine wichtige Funktion insbesondere in der Vorbereitungsphase.“
Und weiter: „Später bilden alle Eigentümer und Erbbauberechtigten, deren Grundstücke im Verfahrensgebiet liegen, die Teilnehmergemeinschaft. Sie ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts Trägerin des Verfahrens.Die Teilnehmergemeinschaft entsteht mit dem Anordnungsbeschluss der Direktion. Das bedeutet: Sie hat eine gesetzlich geregelte Aufgabe, die sie eigenverantwortlich unter staatlicher Aufsicht erfüllt. Aufsichtsbehörde ist die Direktion für Ländliche Entwicklung.“
 
Im gesamten Verfahren der Dorferneuerung sind die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger sehr groß.
Für Ihre Mitarbeit bedanke ich mich schon im Voraus und würde mich über Ihre Anmeldung freuen.
Gemeinsam schaffen wir eine gute Weiterentwicklung unserer Dorfgemeinschaft.
 
Ihr
Richard Köth
1.Bürgermeister
 


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