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16.03.2009

An alle Hausbesitzer:

 

Druckverhältnisse in der öffentlichen Wasserversorgung

 

Da es in letzter Zeit zu Schäden an Bauteilen der Wasser-Hausinstallation kam, erfolgt diese Information. Damit möchten wir weitere Schäden möglichst verhindern. Nach den technischen Regeln (u.a. DVGW Arbeitsblatt W 400- 1) sollen Ortsnetze für 10 bar Systembetriebsdruck geplant werden. Als Ruhedruck im Schwerpunkt einer Druckzone werden 4-6 bar Ruhedruck angestrebt. Diese Vorgaben werden aufgrund der Rohrnetzberechnung in unserem Gemeindegebiet eingehalten. Allen Fachfirmen sind die einschlägigen Vorschriften bekannt und sollten auch den Hauseigentümern von diesen vermittelt werden, um Schäden in der Hausinstallation vorzubeugen. Dennoch sollte nachfolgender Auszug aus dem Regelwerk die Situation verdeutlichen:

 

Auszug aus der „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser(AVBWasserV)“

 

§ 12 Kundenanlage

 

(1) Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Anlage hinter dem Hausanschluss (Anm. hinter der Wasseruhr), ... ist der Anschlussnehmer verantwortlich. Hat er die Anlage oder Anlagenteile einem Dritten vermietet oder sonst zur Benutzung überlassen, so ist er neben diesem verantwortlich.

 

Wichtig: Rückflusssicherungen, Druckminderer und Filter unterliegen einer Inspektions- und Wartungspflicht durch den Hauseigentümer.

 

Den Hauseigentümern wird deshalb empfohlen, den Hauswasserzähler in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Immer wieder kommt es vor, dass in einzelnen Haushalten, z.B. Sicherheitsarmaturen wie Druckminderer oder Überdruckventile defekt sind. Die Folge ist ein stetiger Wasserverbrauch über 24 Stunden am Tag. Oft bleibt dieser schleichende Wasserverlust vom Hausbesitzer unbemerkt. Somit gelangt ungenutztes Trinkwasser direkt ins Abwasser und wird von der Wasseruhr gezählt.

Um unnötig hohe Wasser- und Abwasserrechnungen zu vermeiden, empfehlen wir daher die regelmäßige Kontrolle Ihres Wasserzählers. Achten Sie dabei auf das kleine Rad im Wasserzähler, welches beim Nullverbrauch auch zum Stillstand kommen sollte. Andernfalls wäre eine Überprüfung Ihrer Hausinstallation durch eine geeignete Fachfirma notwendig.



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