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14.02.2011

 
 
 
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
erst vergangener Woche erhielt ich eine E-Mail, in der sich Eltern – sicher berechtigte - Sorgen um die Sicherheit der Kinder machen.
 
Ich zitiere: „Schon mehrfach haben wir deswegen diverse Fahrer angehalten und darauf angesprochen. In letzter Zeit kommt es vermehrt vor, das wir geduzt, beschimpft und beleidigt werden.“ Diese Reaktion ist natürlich keineswegs angebracht und auch uneingeschränkt abzulehnen. Die Schreiber weiter: “ Auch uns passiert es einmal, dass wir zu schnell sind, aber wir sind dann einsichtig.“ Ich meine, eine ehrliche Aussage.

Deshalb meine herzliche Bitte:
 
Zone 30 bedeutet - hier darf nicht schneller als 30 km/h gefahren werden. Aber manchmal muss man auch langsamer fahren, da die örtlichen Gegebenheiten dies erfordern.
Dies gilt ebenso für Kraft- als auch Motorradfahrer - ob Anlieger, Ortsbewohner oder Ortsunkundiger.
 
Erlauben Sie mir folgende Feststellung:
Fahren Autofahrer langsam genug, können sie rechtzeitig anhalten.
Beispiel: Wenn ein Kind 15 m vor dem Fahrzeug plötzlich auf die Straße läuft, kann der Fahrer das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h oder weniger sicher anhalten.
Fährt der Fahrer aber mit 50 km/h, lässt sich ein Unfall auch bei Vollbremsung nicht verhindern, denn der Anhalteweg beträgt dann ca. 26 m. Das Kind würde mit einer Geschwindigkeit von ca. 45 km/h erfasst!
 
Es soll durch Rücksichtnahme ein besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer erreicht werden, da bei einem Unfall die Schwächeren immer die Leidtragenden sind - hier insbesondere ältere Mitmenschen und Kinder.
 
Deshalb der Appell an alle Verkehrsteilnehmer: Grundsätzlich langsamer und rücksichtsvoller fahren!
Nur so ist die Verkehrssicherheit in der Gemeinde weiter zu erhöhen.

Und zuletzt: "Tempo - 30" spielt sich in den Köpfen ab!

Wir bitten Sie daher eindringlich um Verständnis und Bereitschaft zum Mitmachen!

Richard Köth
1. Bürgermeister


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