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Didaktischer Leitfaden – Lehrerhandreichung übergeben


09.05.2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
 
 
am 27.04.2012 übergaben Studenten im Bandkeramik Museum ihre gelungenen Semester-Arbeiten – eine Handreichung über die Museumspädagogik zu unserem Museum - der letzten Monate in gebundener und digitaler Form. Diese Arbeiten sind für Lehrer, Schülerinnen und Schüler, sowie unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine wertvolle Hilfe für den Museumsbesuch von Klassen und Gruppen.
Ich bedanke mich deshalb sehr herzlich bei den Studentinnen und Studenten, bei der Museumspädagogin Frau Maidt, sowie nicht zuletzt besonders auch bei Herrn Prof. Dr. Fackler für die Erarbeitung dieses wichtigen
Leitfadens.
 
Auf der Frankenseite der Mainpost war am 30.04.2012 zu lesen:
 
„Auch wenn es im Bandkeramik-Museum Schwanfeld, dem „ältesten Dorf Deutschlands“, um die „Neolithische Revolution“ vor 7500 Jahren geht: Das dazugehörige pädagogische Konzept soll deswegen nicht steinzeitlich ausfallen. „Interaktion“ statt Informationsflut lautet das Zauberwort: Frühgeschichte soll hier für Schüler buchstäblich anfassbar werden. Studenten der „Museologie und materiellen Kultur“ sowie des Zentrums für Lehrerbildung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg übergaben nun einen didaktischen Leitfaden an Bürgermeister Richard Köth und Schulleiterin Claudia Schmidt. Schüler und Schülerinnen der siebten Klasse probierten die druckfrischen Arbeitsblätter sofort aus. „Noch ganz warm“ seien die Vorlagen, freut sich Museumspädagogin Petra Maidt in Gegenwart von Professor Guido Fackler, der mit der Museumswissenschaft einen (in Würzburg) noch jungen Forschungszweig betreibt. Das 2010 eröffnete Bandkeramik-Museum wird von Ehrenamtlichen aus dem Historischen Arbeitskreis der Gemeinde betreut, gezeigt werden Relikte aus einer Bandkeramik-Siedlung am Kembach, wo sich mit Ackerbau und Viehzucht die erste menschliche Kultur überhaupt entwickelte. Ein Stück Dach zeigt, wie damals die Langhäuser gedeckt wurden, dazu kommen Getreidemörser, Steinmühlen, Kleider und Hüte, Holzhacken, Steinbeile und Figuren – Ötzis Zeitgenossen waren bereits erstaunlich geschickt in der Nutzung einfacher Materialien. Durch die bunte Welt des Neolithikums führen nun 29 Informationsblätter für die Lehrer, Lagepläne sowie sieben Schularbeitsblätter. Der „Museumsführer“ wurde im Rahmen eines Seminars erstellt: von den angehenden Museologen Barbara Brunner, Katja Lenninger, Martina Meyr, Nadine Müller, Hannes Reichelt, Helena Wagner und Marisa Schiele sowie Studenten der Grundschulpädagogik, Alexandra Fössel, Christina Spieß und Svenja Fröhlich.“
 
Bewusst möchte ich auch die sehr positive Zusammenarbeit mit der Verbandsschule Schwanfeld erwähnen. Ich bedanke mich bei der Schulleitung Frau Schmidt und den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse, die die Übergabe der Arbeitshilfe durch ihr Mittun bereichert haben.
Allen Beteiligten gilt mein herzlicher Dank.
 
Richard Köth
1.Bürgermeister
 


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