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Die Gemeinde gratuliert


02.11.2007

Ehepaar Pfister feierte Diamantene Hochzeit

 

Am 21. Oktober begingen Elfriede und Gottfried Pfister das Fest ihrer Diamantenen Hochzeit.

Auf seine zukünftige Ehefrau aufmerksam wurde Gottried Pfister als Soldat 1944 bei einem Heimaturlaub, als er seine in Königshofen an der Kahl verheiratete Schwester besuchte. Pfister, ein gebürtiger Schwanfelder, wurde bereits wenige Tage nach Kriegsende aus der Gefangenschaft entlassen und kam am 25. Mai 1945 zu Hause an. Sobald als möglich nahm Pfister wieder zu seiner Bekannten Elfriede Nees in Königshofen Kontakt auf. Am 21. Oktober 1947 läuteten die Hochzeitsglocken.

Seine Frau Elfriede war nach ihrer Lehrzeit als Zigarrenmacherin vor der Ehe einige Jahre in einer Zigarrenfabrik in Alzenau beschäftigt. In Schwanfeld versorgte sie die Schwiegereltern, bebaute den Garten und half in der kleinen Landwirtschaft mit.

Gottfried Pfister hatte vor seiner Einberufung eine Lehre als Großhandelskaufmann bei der Firma Schumm in Würzburg abgeschlossen, wo er auch nach dem Krieg wieder Arbeit fand. 1956 wechselte er zum Landhandel Neubauer, wo er bis zu seiner Erblindung 1977 als kaufmännischer Angestellter beschäftigt war.

1950 traten Elfriede und Gottfried der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung bei. 15 Jahre wirkte Pfister als Bezirksvorsitzender der KAB. Gemeinsam gründeten die Pfisters auch den Seniorenverein in Schwanfeld, den sie 23 Jahre leiteten. Gottfried Pfister war 26 Jahre im Schwanfelder Gemeinderat, 50 Jahre in der Kirchenverwaltung, davon 40 Jahre als Kirchenpfleger. Aktiv und mitverantwortlich war er beim Kindergartenneubau und beim Kirchenumbau. 30 Jahre leitete er die Wallfahrtsprozession nach Retzbach. Für seine vielen Ehrenämter erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

Seit seiner Erblindung 1977 steht Ehefrau Elfirede ihm zur Seite und erledigt vor allem auch den Schriftverkehr. Zwölf Jahre war Pfister in der Bezirksführung des Bayerischen Blindenbundes und in der Beratung der Blinden tätig. Er haderte nicht mit seinem Schicksal, sondern er hat die Blindenschrift erlernt.

Zum Festtag gratulierten vier Kinder, neun Enkel und vier Urenkel.

(Bericht: Otto Friedrich)

 

 

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Bgm. H.-G. Eichelbrönner gratulierte zur „Diamantenen“ und würdigte in seiner Laudatio die Verdienste des Ehepaares für die Dorfgemeinschaft.



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