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16.01.2012

 
Seit längerer Zeit beschäftigen sich Gemeinderat und Bürgermeister mit diesem Thema.
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
auch auf diesem Weg möchte ich das Thema zumindest kurz ansprechen.
 
Warum beschäftigen wir uns mit diesem Thema?
 
Die Tagespflege könnte eine sinnvolle Ergänzung zur ambulanten Pflege sein. Durch den Ausbau von Tagespflegeeinrichtungen soll das Hilfesystem über die „klassischen“ Säulen der ambulanten und der stationären Pflege hinaus erweitert werden. Auf diese Weise können sich die Hilfestellungen stärker am individuellen Bedarf der älteren Menschen orientieren.
Eine wichtige Funktion erfüllt die Tagespflege auch bei der Entlastung pflegender Angehöriger.
Ihre Pflegebereitschaft soll durch regelmäßige und planbare Entlastungszeiten verlängert werden. Auch die Wiederaufnahme oder Fortsetzung einer Berufstätigkeit könnte dadurch ermöglicht werden.
Die Tagespflege soll auf aktivierende Pflege ausgerichtet sein und die Erhaltung oder Wiedergewinnung einer möglichst selbstständigen Lebensführung fördern.
 
Das Angebot dient demnach nicht nur der zeitlichen Entlastung pflegender Angehöriger, sondern hat auch die individuelle Förderung des Pflegebedürftigen zum Ziel – Freude und Zufriedenheit, Angenommen und Willkommen sein, sollen den Betreuten vermittelt werden.
 
Des Weiteren sollen unnötige Einweisungen in Heim oder Krankenhaus reduziert oder vermieden werden.
 
Im Moment laufen Gespräche auf verschiedensten Ebenen.
Zum einen ist es die bauliche Situation – wo und mit welchem Aufwand könnte das realisiert werden? Ist eine Finanzierung möglich?  Haben umliegende Gemeinden auch Bedarf und würden sich gegebenenfalls mit einbringen? Die Zuschussfragen sind zu klären. Der Betrieb könnte durch eine Sozialstation übernommen werden. Auch hier müssen Detailfragen mit den Pflege-Fachleuten geklärt werden.
Grobe Skizzen hinsichtlich der baulichen Möglichkeiten in Verbindung mit dem ehemaligen Hausmeisterhaus an der Schule, die eine aussichtsreiche Lösung beinhalten, liegen zwischenzeitlich vor. Die Grundstückssituation muss auch noch mit dem Schulverband geklärt werden. Sobald weitere Details abgeklärt sind, werden wir entsprechend informieren.
 
Sicher gehören solche Einrichtungen mittlerweile zur Daseinsvorsorge und weitere tägliche Fahrten für die Nutzung entsprechender Angebote könnten dadurch vermieden werden.
 
Dankbar wäre ich auch für Reaktionen und Hinweise, ob Sie die Sinnhaftig- und Notwendigkeit – wie vor beschrieben - ebenfalls sehen.
 
Richard Köth
1. Bürgermeister
 
 


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