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Tobias Burger in Jordanien


10.02.2013

 

 

Von unserem Mitbürger Tobias Burger, der sich zur Zeit in Jordanien aufhält, haben wir wieder Nachricht und einige Bilder erhalten. Im Folgenden einige Textauszüge:
 
Hallo zusammen,
….Gestern habe ich den ganzen Tag die neuen Duschcontainer gestellt. Ist immer wieder eine Herausforderung mit dem Kran und den Sattelzügen zwischen den Zelten durch zu fahren….
Wir sind jetzt ca. bei 70 - 75.000 Menschen hier, also schon eine ansehnlich Stadt die unaufhörlich steigt. Bei 120 - 130.000 Menschen soll hier Schluss sein, UNHCR möchte gerne mit uns noch ein zweites Camp eröffnen mit 40.000 Personen.
Die THW Leitung stellt schon mittlerweile die Frage, ob man nicht noch länger bleiben möchte (sollte), um die Qualität unserer Arbeit zu halten und die ständigen neuen Probleme und Anforderungen zu meistern. Es sind große Aufgaben: Wir bringen momentan 1,8 Millionen Liter Trinkwasser täglich ins Camp und das mit 148 Tanklastwagen. Des Weiteren bauen wir pro Tag 12 bis 20 Trinkwasserpunkte, bauen Washfacilities die mit WC und Duschen ausgestattet sind, planieren Flächen für Schulen und machen dort die Bodenplatten und den Zaun, Größe einer Schule 150 x 200 m, und unterhalten die Lagerhallen von Unicef und Unhcr.
Das Team im Camp vom THW besteht gerade mal aus 8 bis 10 Leute und da liegt der Arbeitsdruck sehr hoch. Das THW ist seit Juni 2012 hier in Jordanien und nach dieser Zeit wird es auch mit den Experten eng, wir sind alle schon mindestens zum zweitenmal hier und werden wohl wieder gehen müssen, um die Hilfe hier weiter gewährleisten zu können. Es ist anstrengend, aber es erfüllt einen auch mit einem sehr schönen Gefühl, hier zu helfen, und wenn die Flüchtlinge von ihren Schicksalen erzählen, muss man sich auch die Zeit nehmen und aufmerksam zuhören.
Die Erzählungen sind meist traurig und grausam, aber die Umarmung und ein Gebet, das viele für einen sprechen, macht wieder Mut und gibt Kraft, um seine Arbeit weiter zu führen…..
Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und dass ihr nicht im Schnee und Regen untergeht.
 
Liebe und schöne Grüße aus Zaatari in Jordanien,
euer Tobi
 
 Wir wünschen Tobias Burger Kraft und Gottes Segen für seine große humanitäre Aufgabe und wieder eine  gesunde Rückkehr in den Kreis seiner Familie und der Dorfgemeinschaft.
 
 Richard Köth
 1.Bürgermeister



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